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Studienprogramm 2017-09-08T09:41:42+00:00

Charakteristik des Studienprogramms

– Angewandte Medien

Das Studienprogramm Angewandte Medien ist nach dem “Mittweidaer Modell” interdisziplinär angelegt. Der Studierende erwirbt sowohl medienwirtschaftliche, medientechnische als auch publizistische und gestalterische Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, um den besonderen Anforderungen eines speziellen Berufsfeldes zu begegnen und Medienproduktionen bzw. -dienstleistungen verantwortlich und kreativ zu planen, durchzuführen und zu vermarkten.

Der Studierende erwirbt Fähigkeiten und Fertigkeiten zur praktischen Umsetzung und Vermarktung von Ideen in “Medienprodukte” in einem internationalen Medienmarkt. Der Absolvent des Studiengangs verfügt über breite Kenntnisse der betriebswirtschaftlichen und strukturellen Bedingungen des jeweiligen Branchen- und Produktumfelds sowie der technischen und gestalterischen Möglichkeiten.

Studienziel

Ziel des Studienprogramms ist es, neben den wissenschaftlichen Ansprüchen des Fachs eine anwendungsorientierte Ausbildung für die berufliche Praxis von Absolventen zu vermitteln, die in unterschiedlichen Bereichen verantwortliche Aufgaben wahrnehmen. Auf der Basis eines breiten Fachwissens und verschiedener Schlüsselkompetenzen sind die Absolventen befähigt, die komplexen Aufgaben des jeweiligen Berufsfeldes in ihren ökonomischen, publizistischen und medientechnischen Dimensionen zu bewältigen und sich aktiv und selbständig an den integrierten Dienstleistungs-, Medienproduktions- und Vermarktungsprozessen im Unternehmen zu beteiligen.

Bildungsziel

Der Studiengang Angewandte Medien soll Studierende zunächst zur praktischen Umsetzung und Vermarktung von Ideen in „Medienprodukte“ innerhalb eines internationalen Medienmarktes befähigen. Dafür sollen innerhalb des Studienprogrammes verschiedene medienwirtschaftliche, medientechnische, publizistische sowie gestalterische Fähigkeiten und Kompetenzen sowohl vermittelt als auch vertieft werden. Demgegenüber zielt das Studienprogramm jedoch auch auf die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit ab. Besonders das Hinterfragen medialer Produktionen, aber auch das Reflektieren eigener Handlungen und Anschauungen steht hierbei im Mittelpunkt.

Im Hinblick auf das wissenschaftliche Arbeiten werden vor allem anwendungsorientierte Aspekte zur Quellenarbeit, zu Zitiertechniken und zu Präsentationspraktiken vermittelt. Die Studierenden werden dadurch in die Lage versetzt, Primär- und Sekundärquellen richtig zu verwenden sowie Recherche- und Dokumentationsarbeit gewissenhaft und zielorientiert zu erledigen. Diese Fähigkeiten des wissenschaftlichen Arbeitens ermöglichen und beinhalten schließlich das Betrachten eines Sachverhaltes aus verschiedenen Perspektiven. Die Studierenden sind in der Lage, komplexe Argumente zu verstehen sowie abzuwägen und werden durch die damit verbundene analytische Kompetenz auch zu wichtigen Kommunikationspartnern in gesellschaftlichen Debatten.

Aus der eigenständigen wissenschaftlichen Arbeit sowie aus den innerhalb des Studiengangs auszuarbeitenden Projekten sollen verschiedene übergreifende Kompetenzen hervorgehen. Die Studierenden sind in der Lage, selbstbestimmt und in Eigenverantwortung zu arbeiten und bilden somit eine starke Selbstkompetenz im Sinne von Selbst- und Zeitmanagement. Des Weiteren bilden sie durch das angestrebte Teamwork in den Projektarbeiten eine erhöhte Projektmanagement-, Kommunikations- und Kooperationskompetenz aus, die es ihnen ermöglicht, Fachwissen in realistischen Situationen gezielt und kompromissbereit anzuwenden. Da die Studierenden innerhalb ihrer Vertiefungen spezielle Medienbereiche kennenlernen, lernen sie, vorhandenes Wissen auf neue Problemfelder zu übertragen. Des Weiteren sollen durch das Durchlaufen des Studienprogramms im Hinblick auf die journalistische Tätigkeit auch die Kreativität und Kritikfähigkeit der Studierenden ausgebildet werden. Die bereits genannte Reflexionsfähigkeit manifestiert sich bisweilen nicht nur in der kritischen Auseinandersetzung mit der eigenen sowie mit anderen Arbeiten, sondern auch innerhalb von Projektpräsentationen oder schriftlich angefertigten Argumentationen. Durch Lerngruppen und Teamwork erlangen die Studierenden außerdem die Kompetenz, die Interessen ihrer Kommilitonen zu vertreten, bzw. sich für diese zu engagieren. Diese Fähigkeiten tragen maßgeblich zur Entwicklung der Fähigkeit zur bürgerschaftlichen Teilhabe und zum gesellschaftlichen Engagement bei.

Neben diesen allgemeinen Fähigkeiten und Kompetenzen kommt fachspezifisches, jedoch oft auch interdisziplinäres Wissen zur Medienwirtschaft, Medientechnik und Medienpraxis hinzu. Die Studierenden verfügen nach Abschluss des Studiengangs über breite Kenntnisse der betriebswirtschaftlichen und strukturellen Bedingungen des jeweiligen Branchen- und Produktumfelds sowie der technischen und gestalterischen Möglichkeiten. Neben Aspekte der Markt- und Kommunikationsforschung treten IT-Kenntnisse und medienrechtliche Inhalte, welche zu einer ganzheitlichen Vorbereitung der Studierenden auf das Arbeitsfeld Medien führt. Es wird angestrebt, das betriebswirtschaftliche Wissen besonders auf diesen Bereich abzustimmen, bspw. im Rahmen des Moduls Medienbetriebswirtschaft. Anhand der Vertiefungen in Medienbereichen wie Video, Audio oder Online, können gezielt Schwerpunkt ausgewählt werden, anhand derer intensives und reflektiertes Fachwissen vermittelt wird. Die Verbindung verschiedener solcher Vertiefungsmodule soll die Studierenden dazu befähigen, ihr eigenes Profil im Bereich der angewandten Medien zu verfeinern, sich ihrer eigenen Stärken, Kompetenzen und Interessen bewusst zu werden und diese mit dem allgemeinen Grundlagenwissen zu verbinden. Somit sollen die Studierenden in die Lage versetzt werden, das Mediensystem als solches zu verstehen und übergreifende Fähigkeiten wie Kommunikation und Analyse zu verinnerlichen, jedoch gleichzeitig in bestimmten Bereichen besonderes Wissen aus- und aufzubauen.

SoSe 2018, Vorlesungsbeginn: 09.04.2018

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Armin Vetter
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