Europa-Projekte
Leonardo-Projekt
Das Programm "Leonardo da Vinci" will die grenzübergreifende berufliche Bildung fördern. Es wird von der EU finanziert und unterstützt die Durchführung von Praktika im europäischen Ausland.
Die Akademie der media GmbH beteiligt sich am Leonardo-Programm und hat unter anderem Partnerfirmen in Irland, Finnland und Italien. Viele Auszubildende konnten bereits Erfahrungen in Agenturen sammeln und so ihr Wissen erweitern. Neben den Ländern der EU werden auch Praktika in Island, Liechtenstein und Norwegen und sogar in Bulgarien, Rumänien und der Türkei unterstützt.
Die Auszubildenden der Fachrichtung Mediengestalter verbringen bis zu 14 Wochen im Ausland.
Leonardo da Vinci
Leonardo da Vinci ist der Namensgeber dieses von der EU geförderten Projekts. Das italienische Universalgenie lebte im Zeitalter der Renaissance (1452 bis 1519) und gilt wegen seiner umfassenden Kenntnisse in Mathematik, Kunst, Technik und Literatur als Vorbild lebenslangen Lernens.
Comenius Schulpartnerschaft
Die Comenius Schulpartnerschaft zwischen der Akademie der media GmbH und Haapaveden Opistio in Finnland bringt multimediale Berufsfachschüler und Lehrkörper beider Länder zusammen und gibt ihnen die Gelegenheit an Aspekten der deutschen und finnischen Nachhaltigkeit zusammen zu arbeiten. Unter Nachhaltigkeit werden Entwicklungen verstanden, welche die Bedürfnisse der jetzigen Generation berücksichtigen, ohne dabei aber die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden (Brundtland-Bericht).
Die Teilnehmer wenden ihre erlernten multimedialen Kenntnisse (im Bereich TV-Erstellungsprozessen und TV-Produktionen, Musik, Audio- und Videotechnik und Grafische Technologie) an, um Unterschiede der audiovisuellen Kommunikationssysteme hervorzuheben, von ihnen zu lernen und ein Bewusstsein für nachhaltige Entwicklungsbelange zu erzielen. Die Teilnehmer dokumentieren Beispiele von „Good Practices“ (Gute Praktiken) junger Menschen sowie deren Umsetzung im täglichen Leben.
Abgesehen von Grundkenntnissen nachhaltiger Entwicklung/Nachhaltigkeit, lernen die Schüler den Umgang mit Umweltfragen in ausgewählten Industriezweigen (z. B. Mobilfunk- und Automobilindustrie). Sie lernen auch verschiedene Philosophien und Methoden multimedialer Arbeitsweisen kennen und setzen sich mit Unternehmertum in diesem Gebiet auseinander.
Das Projekt bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, etwas über die Sprache und Gepflogenheiten eines anderen europäischen Landes zu lernen. Es bietet die Möglichkeit, etwas über Lebensstil Gleichaltriger in einem anderen europäischen Land zu lernen. Die Teilnehmer kooperieren bereits während der Planungsphase über E-Mail, Telefon, Videokonferenzen usw. miteinander. So lernen sie sich gegenseitig kennen und haben die Möglichkeit etwas über die Bildungssysteme, die Geografie, Kultur etc. zu erfahren.
Der Nutzen des Schüleraustausches besteht darin, gemeinsam an einem komplexen Projekt Länder-übergreifend zu arbeiten. Dabei erstellen sie eine zweisprachige Dokumentation über zukunftsfähige Ausbildung und eine Internetseite mit einem Downloadbereich (zum Beispiel Videos und printfähige PDF-Dateien).

